😈 Wo sind sie geblieben ... ?😈

 

Mein Mann und Ich gehen gerne und regelmĂ€ĂŸig raus in die Natur. Ich einfach aus Spaß an der Freude, weil ich mich bewegen möchte, weil ich gerne Tiere und Landschaft beobachte. Er aus dem gleichen Grund aber hauptsĂ€chlich weil er die Tiere nicht nur beobachtet sondern auch fotografiert. Es macht Spaß in aller FrĂŒhe, wenn kaum ein Mensch im Wald und am Teich zu sehen ist Klein-Vögel, zu denen auch der Eisvogel gehört, Greifvögel, Störche, Nutrias u. a. Getier zu entdecken und zu fotografieren. 

Doch in der letzten Zeit ist irgendetwas anders, geradezu unheimlich. Die Tiere, und vor allem die Vögel sind weniger geworden, haben rapide abgenommen. Bei unseren Exkursionen der letzten Wochen mussten wir oft leer ausgehen. 

 

NatĂŒrlich Enten, GĂ€nse, SchwĂ€ne und vor allen Dingen Tauben gab es haufenweise, auch Meisen u. a. Kleinvögel. Doch Greifvögel, Nutrias, Spechte und Fische, Hauptnahrung gewisser Vögel, sind in ihrer Anzahl ziemlich mager. Man sieht zwar immer noch alle paar Meter einen Reiher, der hofft, das man ihn fĂŒr einen Baumstamm hĂ€lt, aber die armen Vögel sind schmal und mager geworden. Sie hungern. Die großen Fische sind knapp geworden. 

Das mag teilweise am Hochwasser diesen Sommers liegen, an der Hitze ĂŒberhaupt, aber viele Leute mit denen ich mich unterhalten habe, sind der Meinung, das es vielleicht auch an UnfĂ€llen in den chemischen Fabriken, den Pflanzenschutzmitteln mit denen die Felder geschĂŒtzt werden sollen, liegen könnte.

 

Die Pflanzenschutzmittel, höre ich immer wieder sickern in den Boden, werden von Insekten geschluckt, die dann von Vögeln gefressen werden. Manche glauben, das Tiere daran erkranken, ihre Gene verkĂŒmmern, möglicherweise keine oder verkĂŒmmerte Jungtiere geboren werden. Das Wildpflanzen und damit Futter immer weniger wachsen. Sie denken das Tiere solche Orte meiden und versuchen ihre Nester woanders aufzubauen, oder sogar verendet sind! Ich mache mir wirklich Gedanken, wenn ich das so höre! Ob da was dran ist?  

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😈 Lieber Leser, Autoren, Literaturbegeisterte Menschen!😈

 

Hier ein paar Worte aus der Rubrik - "wer verdient hier eigentlich?" Selfpublishing! Warum sagt man nicht einfach "freischaffende Autoren?"Aber das nur nebenbei. Ich wiederhole. Wer verdient hier eigentlich?

Der Autor bestimmt nicht, wenn er nicht von Anfang an einige tausend Euro springen lÀsst. Ein Selfpublisher der wirklich etwas verdienen will, muss einiges investieren.

 

1. Lektorat/Korrektorat. Ist nötig, natĂŒrlich. Keiner ist fehlerfrei. Bei seinem eigenen  Werk ist man oftmals betriebsblind. Aber welcher kleine Autor kann es sich leisten dafĂŒr um die tausend Euro auf den Tisch zu legen?

 

2. Reklame ist alles! Du kannst einen noch so genialen Roman schreiben, du bist einer unter Vielen. Wie Ă€nderst du das? Wie machst du die Leute auf dich aufmerksam? Anzeigen in Literaturgazetten, auf bestimmten Seiten im Internet, was aber Unsummen kostet. Ein paar hundert Euro wird man da schon los. SelbstverstĂ€ndlich ist es auch möglich BĂŒcher zu verlosen, die dann spĂ€ter von den Gewinnern rezensiert werden. Vielleicht kommen sie dann ja auch noch auf andere BĂŒcher des Autoren. Aber auch das kann die Kasse gewaltig lichten. Verschickt mal zehn BĂŒcher. Da sind die Kosten des Buches und die Portokosten. Da kann man schon mal an die Hundert Euro kommmen.

 

3. Bleiben die sozialen Medien, oder sollte man nicht treffender Internetmedien sagen? Doch das ist wieder eine andere Geschichte. Im Grunde bist du aber auch in den Internetmedien einer unter Vielen. Denn dort tummeln sich einige, die etwas werden wollen. Vor allen Dingen wird man bei gewissen Medien seine Daten doppelt und dreifach los. Aber wenn dich jemand schlecht macht, weiß es direkt jeder. Doch das ist wieder ein anderes Thema.

Kommen wir zurĂŒck zur Frage - "wer verdient hier eigentlich?" Beantwortet euch das selbst. Ein freischaffender Autor, der an seiner SchreibtĂ€tigkeit verdienen will, muss ein kleines Unternehmen aufziehen. Denjenigen, die das nicht können, bleibt nichts anderes ĂŒbrig, als ein anspruchsvolles Hobby daraus zu machen.

U. M.

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Lieber Leser! Hier noch einmal eine Geschichte aus dem Genre, "Was geht uns das an!"

Doch lesen sie selbst.

 

Weit weg – Nicht hier 


 

Meine Damen und Herren. Sie hören die Nachrichten. Es ist der zweite Februar 2021. Nördlich der australischen Stadt Perth ist erneut ein Buschbrand ausgebrochen. Die Lage ist wie damals ziemlich besorgniserregend. Etliche HÀuser wurden zerstört. Weitere Siedlungen sind vom Feuer bedroht.

Trotz des Kampfes von etwa 300 Feuerwehr Leuten sind mehr als 7000 Hektar Land bedroht. Heiße Winde von mehr als 35 Grad fachen die Feuer immer wieder an. Dort, wo die Feuer wĂŒten, werden Menschen gewarnt, die HĂ€user zu verlassen, da die Luft dermaßen heiß ist, dass Lebensgefahr besteht.

Wir erinnern uns alle noch an die verheerenden WaldbrÀnde von 2020. Trotzdem hoffen die Australier, von dieser schlimmen Katastrophe dieses Jahr verschont zu bleiben.

Bei den WaldbrĂ€nden 2020 wurden zwölf Millionen Hektar Land zerstört, viele Menschen sind gestorben, etwa drei Milliarden Tiere sind verletzt oder getötet worden. Nach den Nachrichten gibt es einen fĂŒnfzehnminĂŒtigen Brennpunkt der 


Der grauhaarige, korpulente Mann im Fernsehsessel knurrt unartikuliert, greift nach der Fernbedienung, schaltet auf das nÀchste Programm 


Die Proteste der Klimademonstranten sind zurĂŒck, mit Maske und Abstand versammelten sich Menschen in Berlin auf dem 


Fernbedienung, klick!


 nach dem Coronabrennpunkt bringen wir nun einen Bericht ĂŒber die immer mehr aktuell werdende KlimaerwĂ€rmung auf unserem Heimatplaneten.

Professor Dr. Dieter Erdmann erlĂ€utert uns anhand seines alarmierenden Films ĂŒber die auftauenden Permafrostböden in der Arktis und die WaldbrĂ€nde in Australien 


»Nur Mist, verdammter!«, brĂŒllt der Mann im Fernsehsessel, betĂ€tigt den roten Aus-Knopf und knallt die Fernbedienung auf den Wohnzimmertisch.

»Nur Hiobsbotschaften, egal in welchem Programm!«

»Beruhig dich Vater!«, seufzt der junge Mann, der  schrĂ€g gegenĂŒber auf der kleinen, schwarzen Ledercouch sitzt.

 

Alex Schmittkamp kratzt sichtlich genervt sein bĂ€rtiges Kinn, eine StrĂ€hne seines langen, schwarzen Haares, das im Nacken zusammengebunden ist, fĂ€llt ihm in die Stirn. Ärgerlich pustet er es zur Seite.

»Die Welt«, sagt er, »ist nun mal so. An den Hiobsbotschaften, ist der Mensch selber schuld. Wenn man was Ă€ndern will, muss man sich das eben auch anhören. Denn wenn man nichts weiß, kann man nichts Ă€ndern.«

 

»Ach was«, poltert der Alte und haut erbost auf die Lehne des Sessels.

»Coronabrennpunkt, Homeoffice, Kurzarbeitergeld! Sind sie damit fertig erzĂ€hlen sie uns was von auftauenden Böden und der schrecklichen KlimaerwĂ€rmung. Warmzeiten, Kaltzeiten gab es schon immer. Die Wissenschaftler machen gerne aus einer Maus einen Elefanten! Damit sie sich darstellen, BĂŒcher schreiben u. Preise einheimsen können. Zum Schluss sind dann immer die Unternehmer schuld. Die Natur ist schon Milliarden Jahre alt, die reinigt sich selbst, die hĂ€lt einiges aus. Die WaldbrĂ€nde in Australien – Himmel! Weit weg, nicht hier! Was geht uns das an, wenn in Australien einer neÂŽ Zigarette in den Busch wirft!«

 

»Wie abgebrĂŒht muss man eigentlich sein! Die WaldbrĂ€nde in Australien töten nicht nur Tiere, sondern befördern Tonnen von Kohlendioxid in die AtmosphĂ€re u. nicht nur das!

Der Wald, der niedergebrannt ist, hat Kohlendioxid aufgenommen und abgebaut. Dieser Speicher fĂŒr Kohlendioxid fehlt jetzt.«

»Der wÀchst schon wieder!«, brummelt der Vater.

»Die Natur  «

»Ja, ja«, winkt der Sohn erbost ab. »Das sagst du immer. Die Natur regeneriert sich selber. Das ist ja so praktisch, da kann man machen, was man will. MĂŒll abladen. Chemikalien in die Luft blasen, Kohlendioxid, jede Art von MĂŒll, Öl, Plastik, radioaktive AbfĂ€lle ins Meer leiten. Egal ob in der Arktis die Permafrostböden auftauen. Ist doch gut, kommt man besser ans Öl ran. Das ganze Methan wird frei, erwĂ€rmt die AtmosphĂ€re noch mehr und vergiftet sie zusĂ€tzlich. Aber ist ja alles nur gelogen, Wissenschaftsgelaber!«

 

»Genau«, brĂŒllt der Vater, »und, wenn es irgendwann so kommt. Wir leben jetzt, oder? Was interessiert es mich, was in ein paar Hundert Jahren ist! Du solltest dich besser um die Belange der Firma kĂŒmmern, als immer nur deinem Hobby Fotografieren nachzugehen, du Naturromantiker!«

Alex springt auf, blass im Gesicht. »Falls du es noch nicht gecheckt hast, ich habe nicht Betriebswirtschaftslehre, sondern Biologie studiert. Ich bin Biologe am Institut fĂŒr Flora und Fauna in Greifsbach. Und noch was. Wir werden keine Hunderte von Jahren mehr warten mĂŒssen. Die NĂ€chsten, die es trifft, die unter Gluthitze, DĂŒrre, Wassermangel, StĂŒrme, Überschwemmungen, Hunger und Krankheiten leiden, sind deine Enkel, meine Kinder! Egal ob Arm oder Reich. In dieser Hinsicht werden irgendwann tatsĂ€chlich alle Menschen gleich sein.

Wie schön! Da bleibe ich doch lieber ein Naturromantiker!«

Bevor Heinz Schmittkamp etwas dazu sagen kann, springt Alex auf, greift nach seiner Kamera, die er schon bereitgelegt hatte und verlĂ€sst das Haus. Der Vater schaut ihm zĂ€hneknirschend, kopfschĂŒttelnd nach.

 

Es ist ein Sommerabend, und es ist noch hell. Vor allen Dingen ist es heiß. Alex hat sich einen breitrandigen Strohhut auf den Kopf gestĂŒlpt. Er trĂ€gt Jeans u. T-Shirt, schlĂŒpft noch schnell in eine dĂŒnne Jacke aus kĂŒhlem Stoff. Schnellen Schrittes verlĂ€sst er das Anwesen seines Vaters und betritt den Feldweg, der sofort in den angrenzenden Wald fĂŒhrt. Das klotzige Haus in dem eleganten Park mit dem kurzen englischen Rasen, den gepflegten Beeten, BĂŒschen und BĂ€umen ist ihm sowieso zu wider. Seitdem er sechzehn war, reizte ihn die Wildheit, die UrsprĂŒnglichkeit der Natur.

Doch bevor er zwischen den hohen, mÀchtigen BÀumen des Waldes verschwindet, ruft er noch seine Freundin Jenni an. Er wollte mit ihr um 18 Uhr 30 zum Italiener.

 

»Es wird spĂ€ter Jenni. Ja, verdammt, ich weiß! Aber mein Alter spinnt mal wieder. Ich muss mich abregen! Klar, wir können uns auch hinter dem WĂ€ldchen an der Pferdekoppel treffen. Okay, dann machen wir es so. Bis dann! Was? Carl Lennartz? Na, dann lass ihn doch seine blöden Bemerkungen machen. Klar, dass er sich nicht zurĂŒckhalten kann, wenn er einen von unserem Naturschutzbund sieht. Wir versauen ihm schließlich sein schönes Projekt. Ferienwohnungen am Rande des GrĂŒnholzer Forst.

Mein guter Vater liefert ihm das Baumaterial. Klasse. Nun gut bis gleich also 
 Ja, ich dich auch!«

Er legte auf. Das Telefonat mit Jenna hatte ihn wieder etwas milder gestimmt.

Er und sein Vater waren einfach zu verschieden! Zank, Streit, böse Worte. Wenn man es sehr gutwillig sah, mĂŒndeten die Besuche bei seinem Vater in heftigen Diskussionsabenden. Doch so langsam wusste er wirklich nicht mehr, warum er den Alten eigentlich noch besuchte. Er konnte ihn sowieso nicht umstimmen. Er war schon immer ein absoluter Materialist gewesen. Aber wie sollte er eigentlich an der Welt verdienen, wenn die Welt zugrunde ging?

 

Alex Schritte werden leichter, als er das Anwesen seines Vaters verlassen hat und ein StĂŒck die schmale Landstraße entlang geht.

Alex betritt den Wald. Entdeckt die verschiedensten Arten von Tieren, Vögel, Eichhörnchen, Nutria, sieht einen Fuchs ĂŒber den Waldweg huschen. Fast ist es so, als ob die Tiere noch einmal alles aufbieten. In den austrocknenden Weihern und Nebenarmen des Flusses sterben die Fische. Trockener Sand, Laub, Äste knirschen unter seinen FĂŒĂŸen. Die Sonne schickt ihre Strahlen unbarmherzig durch die LĂŒcken der Baumkronen. Alles knirscht. Die Tiere streiten sich fast um das letzte bisschen Wasser, die röchelnden, sterbenden Fische. Der See, der Bach sind nur eine PfĂŒtze, ein Rinnsal. Jetzt fehlt nur eine unbedachte Zigarette, das Klicken des Feuerzeugs.

 

Der Bauunternehmer, der den Wald abholzen lassen und FerienhĂ€user bauen will, hĂ€tte dann ein Problem weniger. Als sei dieser Gedanke ein Auslöser, hört er plötzlich ein Knistern, ein Zischen zehn Meter vor sich. Bevor er irgendetwas begreift, tun kann, schießt ein helles, blendendes Licht, knisternd, gefrĂ€ĂŸig den Baum vor ihm empor.

In Sekundenschnelle brennt das Laub, das Unterholz, verbreitet sich das Feuer wie ein gefrĂ€ĂŸiger Strom.

Er keucht, dreht sich um und beginnt zu rennen. Doch die Glut folgt ihm wie ein windgepeitschtes, loderndes Meer. Noch wĂ€hrend er rennt, alarmiert er ĂŒber sein Smartphone die Feuerwehr. »Feuer im alten GrĂŒnforst-Gehölz!« Plötzlich bleibt er mit dem Fuß an einer Baumwurzel hĂ€ngen, stĂŒrzt, knallt der LĂ€nge nach auf den Boden. Die Hitze ist ĂŒberall, wie eine schwere, atemraubende Glocke. Plötzlich senkt sich diese Glocke auf ihn herab. Ein gewaltiger Schmerz schießt ĂŒber seinen RĂŒcken, versengt seine Haut. Schreiend wĂ€lzt er sich zur Seite, kullert das steile Ufer hinunter in den kleinen PlĂ€tscherbach! KĂŒhles Wasser. Kurz weicht die Hitze, dann hört er ein Zischen. Feiner Nebel scheint aufzusteigen, heißer Wasserdampf, unglaublicher Schmerz! Das letzte GerĂ€usch, das er hört, ist ein lautes Surren, rattern, FunksprĂŒche? Nichts mehr!

 

Eine Stunde spĂ€ter. Heinz Schmittkamp sitzt mit finsterer Miene vor seinem Abendbrot, Currywurst mit Pommes, daneben eine Flasche Bier. Die zweite Portion hat er gar nicht erst rausgeholt. Alex ist nicht zurĂŒckgekommen! Na klar! Einen Naturapostel hatte er erzogen. Das hat man davon, wenn man den Kindern zu viele Freiheiten lĂ€sst! Erwachsene mit Flausen im Kopf, verquere TrĂ€umer!

Wieder schaltet er mit der Fernbedienung den Fernseher ein. »Nachrichten – wieder derselbe Mist!«

»Jetzt die Lokalnachrichten. Wir beginnen mit einer Meldung aus Gamsberg! Wie wir soeben hereinbekommen haben, brennt ein großer Teil des GrĂŒnholzer-Forst. Die Feuerwehr ist von einem abendlichen WaldspaziergĂ€nger benachrichtigt worden. Lösch- und Rettungshubschrauber kreisen ĂŒber dem Wald. Der SpaziergĂ€nger der die Feuerwehr ĂŒber Smartphone benachrichtigte, wurde zwar gerettet, aber mit schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik der Kreisstadt gebracht. Es ist noch nicht sicher, ob der Mann ĂŒberlebt.«

Heinz Schmittkamp erstarrt, glaubt, sein Blut wĂŒrde zu Eis gefrieren! Seine StimmbĂ€nder scheinen zu erstarren, als er heiser flĂŒstert.

»Weit weg, nicht hier?«

Das Telefon fÀngt an zu lÀuten, wÀhrend im Hintergrund die Alarmsirenen beginnen, ihr schreckliches Lied zu heulen!

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Liebe Leser, liebe Zuhörer!

 

Die obenstehende Geschichte, das GesprĂ€ch mit dem Bussard, sind mir in den Sinn gekommen, als ich an einem sonnigen, viel zu heißen Sommermorgen mit meinem Mann durch das heimische Naturschutzgebiet wanderte.

Wie immer bei solchen SpaziergÀngen, suchten wir nach lohnenden Fotomotiven, wollten aber auch einfach mal nur die Natur beobachten.

Doch als wir am Rande eines Teichs standen, erschraken wir. Der Wasserstand war so niedrig, das die RĂŒckenflossen großer Brassen zu sehen waren. Diese armen Tiere schnappten heftig nach Luft. Einige lagen sogar schon auf der Seite und regten sich nicht mehr.

Massen an Reihern griffen die Fische als Futter ab. Doch Tatsache wĂŒrde sein, das auch die Reiher, Kormorane, und andere Beutegreifer in diesem See irgendwann nichts mehr zu fressen finden wĂŒrden.

TatsĂ€chlich war der See kurze Zeit spĂ€ter vollkommen ausgetrocknet. Die Beutegreifer dieses Gebiets, Reiher, Kormorane, Bussarde, Falken usw. reduzierten sich auf ein Minimum. Manche ließen sich gar nicht mehr blicken.

ZusĂ€tzlich zogen mir noch die Berichte ĂŒber die ungewöhnlich starken WaldbrĂ€nde in Australien durch den Kopf. Millionen von Tieren mussten dort ihr Leben lassen.

Man sagt immer, das ist doch weit weg, nicht hier! 

Aber wenn wir die Ereignisse in unserem eigenen Teil der Welt, in unseren HeimatwÀldern, Naturschutzgebieten betrachten, kommen wir nicht daran vorbei, zuzugeben das die KlimaerwÀrmung nur noch schwer aufzuhalten ist.

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Das Geschrei der StÀmme 


 

 

Eine kurze Betrachtung ĂŒber die AnfĂ€nge der Menschheit und ihre Zukunft, die in astronomischen Zeitabschnitten vielleicht keine Sekunde mehr dauern wird 


Aufschwung und Niedergang des Menschen begannen, als er anfing sich in Horden, in StÀmmen zusammenzurotten.

Das soll bitte nicht falsch verstanden werden.

Zusammenarbeit zwischen Lebenwesen ist grundsĂ€tzlich etwas Gutes, und schon damals, am Morgen der Menschheit, hatten PrimatenstĂ€mme wahrscheinlich erkannt, egal ob sie noch Affen, oder schon Menschen waren, das man alleine nicht ĂŒberleben kann.

Die erste kleinere Gemeinschaft muss ein Paar gewesen sein, das Junge zeugte.

Überall auf dem blauen Planeten könnte das so stattgefunden haben, um Vielfalt zu garantieren.

Der Primat auf dem Weg zum Menschen, hatte schon frĂŒh erkannt, dass es Vorteile hatte sich als Familie zu erweitern und zu Gruppen mit denjenigen zusammen zu schließen, die im weitesten Sinne von einander abstammten.

Ein Stamm also!

Der Stamm bot Schutz gegen Fressfeinde.

Arbeit konnte besser bewÀltigt, Raubtiere effektiver vertrieben werden.

In Gemeinschaft jagen war, und ist, (heute heißt das Einkaufen oder GeschĂ€fte abschließen), einfacher.

Außerdem haben mehr Menschen auch mehr Ideen.

Innovationen zĂŒnden nur gemeinsam, Probleme löst man besser in der Gruppe, weil dann mehr Hilfe und Ideen vorhanden sind.

Doch trotz dieser einfachen Wahrheiten, ist die Menschheit als Spezies irgendwann falsch abgebogen. Noch schlimmer – sie haben die Abbiegung vollkommen verpasst.

Sie haben es nicht geschafft den Fluss zu ĂŒberqueren und sich die Pfoten, Klauen oder HĂ€nde zu reichen.

Das Bild aus dem Prolog von ″Odyssee im Weltraum″, von Arthur C. Clarke, war ein gutes Gleichnis dazu. HĂŒpfende, kreischende und FĂ€uste reckende Menschenaffen. Doch irgendwann hob einer der AnfĂŒhrer den ersten Stein auf.

Der, der den ersten Stein warf, hat nicht nur sein GegenĂŒber mit dem Stein am anderen Flussufer getötet. Er hat nicht nur den Rest des gegnerischen Stammes damit verwirrt, erschreckt, und vorerst in die Flucht geschlagen, sondern auch den Weg geebnet, fĂŒr Gewalt und Krieg.

Ob es sich genauso zugetragen hat ist unerheblich. Es ist auch egal ob es ein Menschenaffe war, ein Neandertaler oder ein Homo Sapiens. Diese Geschichte ist ein Sinnbild, auch wenn die erste Waffe tatsĂ€chlich ein Stein gewesen sein dĂŒrfte.

Irgendwann vielleicht, zersprangen diese harten Wurfgeschosse, wie es der Zufall so will, zu scharfkantigen Schneidewerkzeugen.

Und siehe da, man konnte Beute damit zerteilen, Pflanzen abschneiden, aber auch Feinde und Konkurrenten zerstören. Hier kommt wieder das Bild von Arthur C. Clarke ins Spiel.

Doch dabei blieb es im Laufe der Jahrtausende natĂŒrlich nicht. Steine und Stöcke wurden zu Äxten, Messern mit Klingen aus immer besseren Materialien, zu Pfeil und Bogen, Pistolen, Gewehren, Kanonen, Bomben, Atombomben.

SpÀtestens nach Erfindung der Kanonen, konnte man nicht mehr sagen, dass man diese Waffe ja auch einfach nur zur Jagd benutzen könnte, höchstens zur Jagd und Vernichtung seiner Gegner.

Nein mit den heutigen ″Wurfsteinen″, ist der Mensch in der Lage seine gesamte sogenannte Zivilisation zu vernichten, und wenn nicht damit, dann mit seiner Idee der uneingeschrĂ€nkten Vermehrung, der Expansion, des Wirschaftswachstums. Die KlimaerwĂ€rmung ist spĂŒrbare RealitĂ€t.

Der Abgrund winkt schon.

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Ute Mrozinski liest aus ihrem Roman:

Der Aufstand der Wölfe!

Aufstand der Wölfe - Romanlesung!
Schon wieder ist einer der Ihren erschossen worden. Doch jetzt haben die Wölfe gnug. Sie fordern ein geschĂŒtztes Gebiet u. freis Geleit.
Sonst mĂŒssen die Menschen ds Liliensteiner Fortes einen hohen Preis bezahlen.
Lupus populis. Der Aufstand der Wölfe beginnt, und ein schon lÀngst zu den Akten gelgter Todesfall wird endlich aufgeklÀrt.
Ein fantastischer, gleichzeitig auch realistischer Psychothriller, mit starken BezĂŒgen zur Natur.

Albert und Ute am 25 September 2014 Sonnenuntergag in Baumberg am Rheinï»ż



Das erste Video zeigt einen kleinen Teil meiner Lesung auf dem Sommerfest des WAV 2014 (Westdeutscher Autorenverband), in den RÀumen der Bibliothek Monheim am Rhein, unter der Schirmherrschaft von Pro Literatur Förderverein der Bibliothek.

Ich lese aus meinem Kurzgeschichtenband "Die WĂ€chterin jenseits der Sterne" vor, und zwar die Kurzgeschichte "Getriebeschaden!" Eine Außerirdische humanoide Rasse muss in grauer Vorzeit auf dem Planeten Erde notlanden. WĂ€hrend sie ihr Schiff reparieren erkunden sie vorsichtig die Umgebung. Doch nicht vorsichtig genug. Sie wecken etwas, was besser weiter geschlafen hĂ€tte!


Dies ist ein Ausschnitt aus der ErzĂ€hlung "Galileos Flucht", vorgetragen 2013 auf dem Sommerfest des WAV (Wesdeutscher Autorenverband), in DĂŒsseldorf-Bilk!

Galileos Flucht ursprĂŒnglich eine Geschichte nach dem Motto - was-wĂ€re-wenn - Galileo vor seinen HĂ€schern geflohen wĂ€re? Daraus entwickelte sich eine Geschichte mit einer AtmosphĂ€re aus dramatischer, dĂŒsterer Phantastik!

Galileos Flucht ist zum Beispiel auch der Prolog meines Science-Fiction Romans "Raumzeitlegende."

Ein Prolog, der von der fernen Vergangenheit in die ferne Zukunft fĂŒhrt, in der Galileo durchaus eine Hauptrolle spielt, auch wenn es zuerst nicht so aussieht. Eine Inhaltsangabe des Romans gibt es auf dem Link Utes Romane

 


Neu entstandene Naturschutzgebiet.Altrheinarm Monheim-Baumberg ĂŒber DĂŒsseldorf-Hellerhof-Garath-Urdenbach.

 Im August und September 2014 machte ich viele Bilder und einige kleine Videos.

Einige habe ich zu einem kleinen Film zusammengefĂŒgt.

Albert Mrozinski


Rheinauen Monheim

Bilder + Kleine Videos von Natur und Tieren u.a. Greifvögel, Reiher, Kormorane, Pferde.

In den Jahren 2012 - 2014 gemacht

Albert Mrozinski

Kleine Videos von SonnenuntergÀngen und vom Mond.

Und Bilder von Sonne, Mond Sterne sowie Planeten.

ZusammengefĂŒgt zu diesem Video

Albert Mrozinski